Alternative Stadttour: 10 Orte in Nürnberg, die Sie kennen sollten

Nürnberg bietet seinen Besucher zahlreiche faszinierende Sehenswürdigkeiten – von der Kaiserburg, dem schönen Brunnen und dem Albrecht-Dürer-Haus über berühmte Kirchen wie St. Sebald, St. Lorenz oder die Frauenkirche bis hin zum ehemaligen Reichsparteitagsgelände. Doch die Stadt hat viele Gesichter. Jenseits der Tourismus-Klassiker verbergen sich unbekannte, sehenswerte Seiten Nürnbergs. Wir zeigen die Stadt aus einer anderen Perspektive und stellen Ihnen zehn alternative Orte vor, bei denen sich ein Besuch unbedingt lohnt.

Platz am Tiergärtner Tor

Er ist ein beliebter Treffpunkt für Groß und Klein: der Tiergärtnertorplatz. Bei einem warmen Kaffee oder einem kühlen Bier vor der Kulisse der mittelalterlichen Fachwerkhäuser lässt sich ein wunderbarer Blick auf die Kaiserburg und das Albrecht-Dürer-Haus erhaschen. Besonders zur warmen Jahreszeit lädt der Platz zum Entspannen und Verweilen ein. Das Ambiente an einem lauen Sommerabend dort ist in Nürnberg kaum zu schlagen.

Dutzendteich

Egal ob beim Tretbootfahren, bei einem gemütlichen Spaziergang oder bei der Fahrradtour mit der Familie: Der Dutzendteich ein wahrer Ruhepol und Ort der Entspannung. Idyllisch gelegen gibt es dort allerlei zu entdecken: Vom Wasser aus lassen sich das Volksfest, die Arena Nürnberger Versicherung oder das Max-Morlock-Stadion gut sehen. Gleichzeitig ist er nicht weit vom Hotel entfernt; Mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof aus brauchen Sie nur 6 Minuten.

Klarissenplatz

Immer dann, wenn der Frühling die Kirschbäume in ein wundervolles Rosa verwandelt, ist es am Klarissenplatz besonders schön. Dann spiegelt sich die Blütenpracht in der Glasfassade des Neuen Museums und das bunte Treiben auf dem Platz beginnt. Direkt davor gibt es das Wasserspiel des Wasserpavillions zu bestaunen. Auf den ersten Blick sieht der Kunstbrunnen zwar so aus, als sei er nicht begehbar. Von Zeit zu Zeit werden die einzelne Wasserwände jedoch zufällig ausgeschaltet und ebnen dem Besucher einen Weg durch das Wasserlabyrinth. Direkt daneben lädt der Handwerkerhof zum Flanieren ein. Von unserem Hotel aus benötigen Sie zu Fuß nur zehn Minuten dorthin.

Bürgermeistergarten

Wie es sich für einen echten Geheimtipp in Nürnberg gehört, ist der Bürgermeistergarten nicht einfach zu finden: Wer sich auf die Suche begibt, startet am besten vom Burggarten auf der oberen und unteren Bastei westlich und nördlich der Nürnberger Burg. Durch die herrschaftlichen Gartenanlagen gelangt man in eine idyllische Parkanlage. Sie wirkt mit ihren verwinkelten Wegen, Steintoren, Figuren, Bänken und Treppen märchenhaft schön, ja fast schon ein bisschen verwunschen. Wer eine Kreativpause einlegen oder neue Kraft tanken möchte, ist hier genau richtig.

Wöhrder See

Natur, Ruhe, Entspannung, einfach mal durchatmen – dafür steht die malerische Landschaft rund um den Wöhrder See von der Wöhrder Wiese über den Stadtstrand bis hin zur Norikusbucht. Wer gerne joggen geht, Tretboottouren unternimmt oder sich beim Stand-Up Paddling versuchen möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. Die verdiente Erfrischung gibt es dann im nahegelegenen Wiesnbiergarten. Mit dem Fahrrad oder der S-Bahn sind es von unserem Hotel (Abfahrt Celtisplatz) zum See je nur 10 Minuten Fahrtweg.

Kontumazgarten

Eine wahre Ruhe-Oase in unmittelbarer Nähe zur Altstadt ist der Kontumazgarten. Der 1,7 Hektar große Park liegt am linken Ufer der Pegnitz zwischen dem Großweidenmühlsteg und der Hallertorbrücke, direkt gegenüber der Hallerwiese am anderen Flussufer. Obwohl auch Fußgänger und Radfahrer die Gründanlage seit der Umgestaltung 2017 direkt aus dem Kreuzgassenviertel der Altstadt erreichen können, hat sie ihren ruhigen Charakter nicht verloren. Auf dem Areal gibt es zudem den neuangelegten Regenbogenspielplatz sowie verspielte Flussterrassen.

Germanisches Nationalmuseum

Jeder, der sich für Deutsche Geschichte interessiert, für den ist das Germanische Nationalmuseum ein absolutes Muss. Als größtes kulturgeschichtliches Museum im deutschsprachigen Raum beherbergt es rund 1,3 Millionen Objekte von der Frühzeit bis zur unmittelbaren Gegenwart. Neben Ausgrabungen und historischen Gemälden erzählen Skulpturen, Möbelstücke, Musikinstrumente und Spielzeuge von der Geschichte der Deutschen. Ein Besuch lehrreich, spannend und lohnt sich immer wieder.

Johannisfriedhof

Der Johannisfriedhof (aufgrund seiner vielen Rosenbüschen auch Rosenfriedhof genannt) ist bekannt für kulturgeschichtlich bedeutsamen Grabsteine mit künstlerisch wertvollen Gedenktafeln aus Bronze. Hier ruhen bekannte Persönlichkeiten aus Nürnberg, darunter auch der berühmte Maler und Grafiker Albrecht Dürer. Als historische Sehenswürdigkeiten liegt der Johannisfriedhof genau innerhalb der Historischen Meile Nürnbergs.

Hesperidengärten

Der Stadtteil St. Johannis repräsentiert das alte, originale Nürnberg, wie es früher einmal war. Gerade deshalb ist es unter vielen Nürnberg-Liebhabern ein wahrer Geheimtipp. Wer dort ist, sollte sich unbedingt die im Barockstil angelegten Hesperidengärten (direkt am Johannisfriedhof) ansehen. Die Anlage lockt mit formalen Rasenflächen und Blumenbeeten, Brunnen, Skulpturen sowie Limonen-, Orangen- und Pomeranzenbäumen nach italienischem und holländischem Vorbild. Zum Ausklang laden die nostalgische Kaffeestube am Hesperidengarten oder das Barockhäusle zu einem gemütlichen Plausch.

Maxbrücke, Henker– und Kettensteg

Neben der Museumsbrücke und der Fleischbrücke sind sie die drei großen Flussüberquerungen in Nürnberg: Der Henkersteg führt zum Henkerturm, der früheren Wohnung des reichsstädtischen Henkers auf dem heutigen Trödelmarkt. Von dort aus können Besucher einen tollen Blick über die Nürnberger Wasser- und Brückenlandschaft genießen. Flussaufwärts entlang der Pegnitz gelangt man zur Maxbrücke, ein sehr beliebter Ort für Erinnerungsfotos, Hochzeitsbilder, Stadt- und Landschaftsbilder. Noch etwas weiter entlang des Flusses gelangt man schließlich zum Kettensteg, die älteste erhaltene eiserne Kettenbrücke in Kontinentaleuropa.